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Warum ich Selbstaufstellungen liebe

Von Lisa Z. · Zuletzt aktualisiert am

Dieser Blogbeitrag wird persönlich, doch so ist das eben in unserem Bereich :)

Wie die Selbstaufstellung als Mittel zur Eigenreflexion für mich entstand

Ich habe keine jahrzehntelange Erfahrung als Beraterin, sondern bin noch recht neu in diesem Feld. Zwar schreibe ich seit vielen Jahren Tagebuch zur Eigenreflexion und habe mir und dem Leben immer schon tiefgehende Fragen gestellt, doch die therapeutischen Werkzeuge habe ich erst in den letzten Jahren kennengelernt. Und sie haben meinen Raum der Eigenreflexion massiv erweitert - was ich um ehrlich zu sein ziemlich cool finde.

Ich reflektiere sehr gerne durch ungehemmtes Schreiben. Ich kann einfach alles rauslassen, fühle mich danach leichter oder kann sogar Muster erkennen und Neues herausfinden. Als IFS-Beraterin bin ich in meiner Eigenreflexion oft in Kontakt mit meinen inneren Teilen (hier geht's zum Blogpost über die Arbeit mit IFS und inneren Anteilen).

Seit ich Selfdimension nutze, hat sich meine Eigenreflexion verändert und erweitert. Ich würde sagen, ich kann nun teilweise leichter auf mein Unbewusstes zugreifen, mir einen besseren Überblick verschaffen und meinem komplexen Innenleben mehr Struktur geben (was einem Teil von mir extreme Erleichterung verschafft!).

Das war anfangs überhaupt nicht der Plan. Es hat sich einfach ergeben, da ich die Funktionsweise unserer Software testen musste - und das ging am einfachsten an mir selbst.

Seit dem allerersten Prototypen, der längst noch nicht das bot, was die jetzige Version kann, nutze ich das Aufstellungsbrett, um Dinge für mich zu ordnen. Als Mensch mit einem äußerst ausgeprägten Innenleben ist mir das eine wirklich große Hilfe. Wenn ich anstehe, wenn meine Emotionen sehr stark werden, wenn ich mich hin- und hergerissen fühle, wenn ich etwas nicht durchschaue, wenn ich mich taub fühle: In so vielen Situationen greife ich mittlerweile zum digitalen Brett. Ich habe es übrigens auch mit dem Offline-Brett versucht, doch das gelang mir gar nicht. Mir persönlich ist die Funktion die Elemente zu bennenen zu wichtig. Außerdem ist die App mit einem Klick schneller gestartet als der Aufbau des Bretts.

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"Check-In" mit mir selbst

Mein Vorgang bei der Selbstaufstellung ähnelt dem Schreiben: Ich lasse ungehemmt alles raus, was gerade da ist. Völlig unstrukturiert, völlig intuitiv. Ich lege einfach mal alles vor mich auf das Brett: Gedanken, Sorgen, Körperempfindungen, Gefühle.

Dann passiert bereits die erste Magie: In 99 % der Fälle spüre ich Erleichterung und Entspannung. Ich habe gelernt, dass meine stark ausgeprägten Gefühle nicht der Feind sind, sondern etwas, das gesehen werden möchte. Oft bringen Gefühle eine Botschaft mit sich oder wollen einfach nur anerkannt werden. Als visueller Mensch setze ich das in meiner Selbstaufstellung wortwörtlich um: Ich sehe das Gefühl, ich lasse es da sein, doch ich sehe gleichzeitig, dass ich mehr bin als nur dieses eine Gefühl. Da ist noch ganz viel anderes, und dann gibt es natürlich auch noch mich, die das Brett betrachtet und beobachtet.
Ich nenne das gerne "Check-in" mit mir selbst.

Ein bestimmtes Thema reflektieren und untersuchen

Wenn mich ein bestimmtes Thema belastet oder mir immer wieder im Kopf herumschwirrt, nutze ich das Selfdimension Board liebend gerne, um an etwas Klarheit zu kommen. Dabei sind der Bandbreite an möglichen Themen eigentlich keine Grenzen gesetzt - aufstellen kannst du so gut wie alles.

Ein Beispiel von unzähligen: Zielvisualisierung

Wenn ich das Gefühl habe, auf dem Weg zu meinem Ziel festzustecken, nutze ich gerne die Zielvisualisierung (in der Vorlagenbibliothek verfügbar), um zu schauen wo ich stehe und was sich im Hinblick auf das Ziel zeigt: Welche Hindernisse und unbewusste Überzeugungen tauchen auf?

Alles was in mir aufkommt, bekommt eine Gestalt und einen Platz auf dem Brett. Wichtig ist dabei, nicht zu viel nachzudenken, sondern einfach zu schauen, was sich zeigt. Für lose Gedanken nutze ich gerne kleine Bälle oder Würfel und schreibe den Gedanken direkt in das Namensfeld.

Und wie so oft stimmt auch hier der Satz: "Ein Bild sagt mehr als tausend Worte". Das Endbild fasziniert mich eigentlich immer.

Nutzung von KI als Hilfe zur Eigenreflexion

Ich weiß, KI ist nicht jedermanns Sache, und am Ende muss das jeder für sich selbst entscheiden, doch ich persönlich nutze die KI gerne hier und da (nicht immer) auch im Reflexionsprozess. Nicht als Quelle der Wahrheit, sondern als Inspiration. Manchmal lasse ich die KI einen Screenshot meines Bretts interpretieren und bin überrascht über die Ergebnisse. Ich spüre dann ganz genau in meinem Körper, ob ein Satz mit mir resoniert oder eben nicht. Selbstverständlich ist das nicht mit einer echten Therapeuten- oder Berater-Sitzung zu vergleichen. Doch für die schnelle (und günstige) Lösung finde ich das mehr als hilfreich!

Mein Fazit: nicht mehr wegzudenken

Hätte ich die Software für meine Eigenreflexion nicht mehr, würde ich sie vermissen. Das ist mein Fazit. Es ist einfach so hilfreich, sein Innenleben visuell ordnen zu können. Mir hilft das, um auf einer tiefen Ebene mit mir selbst in Kontakt zu kommen, ohne dass es mich überfordert. Ich hatte durch die Visualisierungen bereits unzählige tiefgreifende Erkenntnisse. Und das Wichtigste: Der Prozess und das Ergebnis entspannen mich. Es zentriert mich in mir selbst.

Mut zum Selbstausprobieren

Wenn du bereits ein Selfdimension-Konto besitzt: perfekt! Wenn nicht, hast du die Möglichkeit, alle Funktionen für 14 Tage komplett kostenfrei zu testen. Es ist für die Anmeldung keine Kreditkarte erforderlich, du musst nichts kündigen und es gibt keine versteckten Kosten.

Viel Spaß beim Ausprobieren! :)